Max Ernst verkaufen

Max Ernst verkaufen – Direktankauf, kostenlose Bewertung in 24 h.

Sie möchten ein Werk von Max Ernst verkaufen? Wir kaufen Gemälde, Collagen, Frottagen, Druckgrafiken und Skulpturen direkt an – kostenlose Bewertung auf Basis aktueller Auktionsdaten, 0 % Provision, diskrete Abwicklung.

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Max Ernst – Erfinder des Surrealismus aus Brühl

Max Ernst (1891–1976) wurde in Brühl bei Köln geboren und ist einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Als Mitbegründer des Dadaismus und Surrealismus erfand er revolutionäre Maltechniken, die die moderne Kunst nachhaltig veränderten: die Frottage (Durchreibeverfahren, 1925), die Grattage (Abkratzverfahren) und die Decalcomanie. „Mit Ausnahme von Picasso haben wenige Künstler eine so entscheidende Rolle bei der Erfindung moderner Techniken gespielt“ – so das Metropolitan Museum of Art New York.

Sein bewegtes Leben führte ihn von Brühl über Köln und Paris bis in die USA (1941–1953), wo er mit Peggy Guggenheim verheiratet war und massgeblichen Einfluss auf die amerikanische Abstrakte Expressionisten wie Pollock, Motherwell und Rothko hatte. 1954 erhielt er den Großen Preis für Malerei der Biennale Venedig. Sein Werk umfasst Gemälde, Collagen, Skulpturen, Grafiken und Dichtung – und ist heute in den wichtigsten Museen weltweit präsent.


Was kaufen wir von Max Ernst an?

Gemälde (Öl, Mischtechnik): Surrealistisches Oeuvre aus allen Perioden – besonders begehrt: Waldbilder (Forêts), Loplop-Bilder, La Belle Saison-Motive und die amerikanischen Werke (1941–1953). Die großen surrealistischen Gemälde der 1920er–1940er Jahre erzielen die Spitzenpreise

Collagen & Collagenromane: Originale Collagen und Collagen-Assemblagen – darunter Blätter aus den Collagenromanen „La Femme 100 têtes“ (1929), „Rêve d’une petite fille“ (1930) und „Une semaine de bonté“ (1934)

Frottagen & Papierarbeiten: Originale Frottagen (Durchreibungen von Texturen) – besonders die Blätter aus der „Histoire Naturelle“ (1926) sind kunsthistorisch bedeutend und wertvoll

Druckgrafiken & Lithografien: Signierte Radierungen, Lithografien und Illustrationen – darunter Blätter aus Büchern wie „Lewis Carroll’s Wunderhorn“ (1970) und Künstlerbücher mit Originalgrafiken

Skulpturen & Bronzen: Biomorphe Figuren und Assemblage-Skulpturen – darunter signierte Bronzeabgüsse wie Large Frog (1967), Turtle (1944) oder The Spirit of the Bastille (1961)

Bücher & Künstlerpublikationen: Signierte Exemplare der Collagenromane und illustrierten Bücher, Mappenwerke mit Originalgrafiken sowie surrealistischen Zeitschriften mit Beiträgen von Ernst


Auktionsrekorde – Max Ernst in Zahlen

Ernsts surrealistischen Hauptwerke erzielen auf dem internationalen Markt regelmäßig hohe Millionenbeträge. Besonders surrealistisches Surrealismus erfährt aktuell eine starke Nachfrage:

Wichtigste Auktionsergebnisse

24,44 Mio. $ – Gemälde, Christie’s New York November 2022 – aktueller Auktionsrekord Max Ernst
16,32 Mio. $ – The Stolen Mirror (1941), Christie’s New York 2011 – damaliger Weltrekord (4× über Schätzwert)
5,8 Mio. € – Gemälde, Sotheby’s (aktuelle Ergebnisse Spitzenklasse Europa)
1,43 Mio. € – Arbeit auf Papier, Dorotheum Wien 2024
579.600 € – Skulptur / Grafik, Lempertz Köln (Deutschland-Ergebnis)

Quellen: LotSearch, artinfo24.com, Lempertz Köln

Druckgrafiken und Collagen erzielen je nach Seltenheit 1.000–200.000 €. Originale Frottagen und Collagen-Assemblagen aus den wichtigen Schaffensphasen können deutlich darüber liegen. Bücher und Mappenwerke mit Originalgrafiken beginnen bei ca. 500 € für einfachere Ausgaben.


Das Max Ernst Museum Brühl – direkt vor der Haustür

Nur 30 km von Frankfurt entfernt liegt in Brühl bei Köln das bedeutendste Max-Ernst-Museum der Welt – das Max Ernst Museum Brühl des LVR. Die Sammlung umfasst rund 2.040 Exponate aus allen Medien: Zeichnungen, Collagen, Frottagen, Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen, ergänzt durch über 900 Fotografien von Man Ray, Henri Cartier-Bresson und Lee Miller. Das Museum liegt direkt neben dem UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Augustusburg.


Wichtige Ausstellungen & Museen weltweit

Deutschlands wichtigstes Ernst-Museum:
Max Ernst Museum Brühl des LVR – Brühl bei Köln, Geburtsort des Künstlers

Internationale Dauersammlungen:
Metropolitan Museum of Art New York – Retrospektive 2005, bedeutende Werkgruppen
Museum of Modern Art (MoMA) New York – Schlüsselwerke des Surrealismus
Centre Pompidou Paris – umfangreiche Sammlung
Tate Modern London – Forest and Dove als Hauptwerk
Guggenheim Museum New York – Verbindung zu Peggy Guggenheim
Fondation Beyeler Riehen/Basel – wichtige Ernst-Werkgruppen
Menil Collection Houston – eine der bedeutendsten Ernst-Sammlungen weltweit


Werkverzeichnis & Echtheit – Beltracchi-Skandal

Das maßgebliche Werkverzeichnis für Gemälde ist der Catalogue Raisonné von Werner Spies (mehrere Bände). Für Druckgrafiken gibt es das Spies/Leppien-Werkverzeichnis. Der Fälschungsskandal um Wolfgang Beltracchi (entdeckt 2010) betraf auch mehrere Max-Ernst-Werke – darunter ein Gemälde, das im Max Ernst Museum Brühl ausgestellt war. Das unterstreicht die Bedeutung sorgfältiger Provenienzprüfung.

Ernsts Werke wurden über Jahrzehnte durch die Galerie Maeght (Paris) und die Galerie Der Sturm (Berlin) vermarktet. Frühe Werke aus diesen Galerien sind gut dokumentiert. Spätere Werke haben oft eine amerikanische Provenienz – Nachweise aus Julien Levy Gallery (New York) oder der Peggy Guggenheim Collection sind besonders wertvoll.


So läuft der Verkauf ab

Schritt 1 – Fotos & Unterlagen senden

Bitte fotografieren Sie: Vorder- und Rückseite, Signatur (Ernst signierte meist mit „Max Ernst“ oder „m.e.“ sowie Datum), alle Galerieaufkleber, Zertifikate und Provenienzbelege. Bei Collagen: Herstellungsverfahren und Trägermaterial dokumentieren.

Schritt 2 – Bewertung in 24 h

Unsere Spezialisten prüfen das Werk gegen das Spies-Werkverzeichnis und erstellen ein verbindliches Kaufangebot auf Basis aktueller Auktionsdaten von Christie’s, Sotheby’s, Lempertz und Van Ham.

Schritt 3 – Auszahlung & Abholung

Per Banküberweisung in 2–5 Werktagen. Abholung im Rhein-Main-Gebiet kostenlos, bundesweit auf Anfrage. Transport und Versicherung übernehmen wir vollständig.

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    Bitte fotografieren Sie: Gesamtansicht, Signatur, Rückseite und eventuelle Zertifikate.

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    Oder direkt kontaktieren:

    Preisspannen Max Ernst (Richtwerte)

    Druckgrafiken & Bücher:
    500–50.000 €

    Collagen & Frottagen:
    5.000–500.000 €

    Skulpturen & Bronzen:
    20.000–300.000 €

    Gemälde:
    ab 500.000 € bis 24+ Mio. $

    Nützliche Links

    Max Ernst Museum Brühl des LVR
    Fondation Beyeler Basel – Sammlung
    Lempertz Köln – Auktionen & Biografie
    Van Ham Köln – Ergebnisse
    Arcus.art – Preisübersicht

    Weitere Künstler – Direktankauf

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    Häufige Fragen

    Häufige Fragen – Max Ernst verkaufen

    Was ist mein Max Ernst wert?

    Das hängt von Technik, Entstehungszeit, Zustand und Provenienz ab. Druckgrafiken beginnen bei ca. 500 €, Collagen und Frottagen bei ca. 5.000 €. Wichtige surrealistischen Gemälde aus den 1920er–1940er Jahren erzielen siebenstellige Euro-Beträge. Schicken Sie uns Fotos inklusive Rückseite und allen verfügbaren Belegen – wir geben Ihnen eine kostenlose Einschätzung.

    Was sind Frottage und Grattage – und warum ist das wichtig für den Wert?

    Frottage (1925 von Ernst erfunden) ist das Durchreiben von Papier über raue Oberflächen wie Holzmaserungen oder Blätter – die entstehenden Texturen wurden dann zur Bildgrundlage surrealistischer Werke. Grattage ist das analoge Verfahren in der Malerei: Farbe wird über strukturierte Objekte auf Leinwand aufgetragen und dann abgeschabt. Diese Techniken sind kunsthistorisch einzigartig und machen bestimmte Ernst-Werke zu gesuchten Unikaten. Originale Frottagen (z.B. aus der „Histoire Naturelle“) sind kunsthistorisch bedeutend und erzielen hohe Preise.

    Was ist der Beltracchi-Skandal – und betrifft er mein Werk?

    Wolfgang Beltracchi ist der bekannteste Kunstfälscher der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er fälschte unter anderem mehrere Max-Ernst-Gemälde, die über renommierte Galerien und Auktionshäuser verkauft wurden – eines davon hing jahrelang im Max Ernst Museum Brühl. 2010 wurde der Betrug aufgedeckt. Wenn Ihr Ernst-Werk eine lückenlose Provenienz vor ca. 1990 hat (Galerierechnung, Auktionsnachweis, Ausstellungskatalog), ist das Risiko sehr gering. Fehlt eine solche Provenienz, empfehlen wir eine Prüfung durch das Spies-Werkverzeichnis.

    Was sind die Collagenromane von Max Ernst?

    Ernst schuf drei Collagenromane – Bücher, die ausschließlich aus Collagen bestehen: „La Femme 100 têtes“ (1929), „Rêve d’une petite fille qui voulut entrer au Carmel“ (1930) und „Une semaine de bonté“ (1934). Diese gelten als Hauptwerke des literarischen Surrealismus. Originalcollagen aus diesen Büchern sind außerordentlich selten und wertvoll. Gedruckte Ausgaben mit Faksimile-Collagen sind häufiger und deutlich günstiger – der Unterschied ist entscheidend für den Wert.

    Was hat Max Ernst mit Frankfurt zu tun?

    Max Ernst wurde in Brühl bei Köln geboren – nur 200 km von Frankfurt entfernt. Als rheinischer Künstler war er Teil einer Region, aus der viele bedeutende Sammlungen stammen. Sein Werk ist in wichtigen Institutionen der Region präsent – darunter das Städel Museum Frankfurt und das Museum Ludwig Köln. Viele Privatsammlungen im Rhein-Main-Gebiet und in NRW besitzen Werke von Ernst, oft aus Nachlässen der Nachkriegsgeneration.

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