Sigmar Polke verkaufen

Sigmar Polke verkaufen – Direktankauf, kostenlose Bewertung in 24 h.

Sie möchten ein Gemälde, Rasterbild, Druckgrafik oder Foto von Sigmar Polke verkaufen? Wir kaufen Werke des Mitbegründers des Kapitalistischen Realismus direkt an – kostenlose Bewertung in 24 h, 0 % Provision, diskrete Abwicklung bundesweit.

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Sigmar Polke (1941–2010) – Alchemist und Provokateur der deutschen Nachkriegskunst

Sigmar Polke, geboren am 13. Februar 1941 in Oels (Niederschlesien), ist neben Gerhard Richter der bedeutendste deutsche Maler der Nachkriegsgeneration. 1953 floh seine Familie aus der DDR nach Düsseldorf. Dort absolvierte er zunächst eine Lehre als Glasmaler, studierte 1961–1967 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Hoehme und K.O. Götz und gründete 1963 gemeinsam mit Gerhard Richter, Konrad Lueg und Manfred Kuttner den Kapitalistischen Realismus – Deutschlands ironische Antwort auf die amerikanische Pop Art.

Polke verweigerte jeden einheitlichen Stil. Er experimentierte mit Fotografien aus Zeitschriften und Werbung (Rasterbilder), giftigen Chemikalien, Uran, Meteoritenstaub und Schneckenschleim auf Stoff, Folie und Leinwand. Das MoMA nannte ihn „einen der einflussreichsten Künstler der Nachkriegsgeneration“. Er verstarb am 10. Juni 2010 in Köln an Krebs. Sein letztes vollendetes Großwerk: die Glasfenster für das Grossmünster Zürich (5 Glas- und 7 Achatfenster, vollendet 2009).


Was kaufen wir von Sigmar Polke an?

Gemälde (Öl, Mischtechnik, Alchemistisch): Polkes Hauptwerke – Rasterbilder (Rasterpunktgemälde nach Zeitungsvorlagen), alchemistische Gemälde mit reaktiven Pigmenten, Transparentbilder auf Polyesterfolie, Stoff- und Wandbehanggemälde. Die frühen Rasterbilder (1963–1970er) und die alchemistischen Werkgruppen (1980er–90er) erzielen die höchsten Preise

Zeichnungen & Aquarelle: Polke war ein produktiver Zeichner – viele Arbeiten zeigen seinen schwarzen Humor und Sinn für das Absurde. Wichtige Serien: die Kartoffelzeichnungen, die programmatischen „Höheren Wesen“ und Systemzeichnungen

Druckgrafiken & Siebdrucke: Signierte und nummerierte Editionen – besonders die frühen Siebdrucke aus dem Portfolio „Grafik des Kapitalistischen Realismus“ (Edition René Block, 1967/68) sind kunsthistorisch bedeutend. Werkverzeichnis der Editionen: Becker/von der Osten, Hatje Cantz 2000

Fotografien: Polke war auch bedeutender Fotograf – experimentelle Dunkelkammerarbeiten und Reisefotografien aus den 1970ern und 80ern. Retrospektive 2018 im Museum Morsbroich Leverkusen. Gute Marktchancen für großformatige, dokumentierte Prints

Bücher, Künstlerbücher & Ephemera: Die Süddeutsche Zeitung Magazin-Ausgabe von 1995 (im Werkverzeichnis als offizielles Polke-Werk geführt), Ausstellungskataloge mit Originalgrafiken sowie dokumentierte Einladungskarten aus der Galerie René Block-Periode sind sammelwürdig


Auktionsrekorde & Marktpreise

Polke gehört seit den 2010er Jahren zu den teuersten deutschen Künstlern. Die meisten seiner Werke werden zwischen 100.000 und 500.000 $ gehandelt. Herausragende Hauptwerke – besonders aus den frühen Schaffensphasen – erzielen weit mehr:

Wichtigste Auktionsergebnisse

27,13 Mio. $ – Gemälde, Sotheby’s 12. Mai 2015 – aktueller Auktionsrekord Sigmar Polke
9,2 Mio. $ – „Dschungel“ (1967, Rasterbild), Sotheby’s London 2011 – damaliger Weltrekord
745.000 € – Ohne Titel (Würfel, 1985), Ketterer Kunst – Deutschland-Spitzenergebnis
648.000 € – Gemälde, Lempertz Köln
72.600 € – „Meisterwerk als Ramsch versteigert“, Van Ham Köln Okt. 2024

Quellen: LotSearch, Lempertz Köln, Ketterer Kunst

Druckgrafiken aus der René-Block-Edition liegen je nach Motiv bei 5.000–80.000 €. Zeichnungen und Aquarelle: typischerweise 10.000–200.000 €. Fotografien: stark abhängig von Technik und Dokumentation, 3.000–100.000 €.


Wichtige Ausstellungen & Museen

Große Retrospektiven:
MoMA New York – „Alibis: Sigmar Polke 1963–2010″ (April–Aug. 2014) – erste umfassende Retrospektive mit 300 Werken
Tate Modern London – Alibis-Tour (Okt. 2014–Feb. 2015)
Museum Ludwig Köln – Alibis-Retrospektive (März–Juli 2015) – 50 Jahre Rheinland

Weitere Institutionen mit bedeutenden Polke-Sammlungen:
Museum Frieder Burda Baden-Baden – Retrospektive 2007
Bundeskunsthalle Bonn – Retrospektive 1997 (bisher umfangreichste)
Anna Polke Stiftung – Nachlassverwaltung
Grossmünster Zürich – letzte große Arbeit: 12 Fenster (2009)


So läuft der Verkauf ab

Schritt 1 – Fotos & Unterlagen senden

Bitte fotografieren Sie Vorder- und Rückseite (Signatur – Polke signierte oft auf der Rückseite mit Bleistift oder Kugelschreiber –, Träger/Material, Galerieaufkleber), alle Zertifikate und Provenienzbelege. Bei alchemistischen Werken: Hinweis auf bekannte Farbveränderungen. Bei Fotografien: Drucktechnik und Auflage angeben.

Schritt 2 – Bewertung in 24 h

Wir prüfen das Werk gegen das Becker/von der Osten-Werkverzeichnis (Editionen) und aktuelle Ergebnisse von Sotheby’s, Christie’s, Lempertz und Ketterer Kunst. Kostenlos, ohne Verpflichtung.

Schritt 3 – Auszahlung & Abholung

Banküberweisung in 2–5 Werktagen. Abholung im Rhein-Main-Gebiet kostenlos, bundesweit auf Anfrage. Transport und Versicherung übernehmen wir.

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    Bitte fotografieren Sie: Gesamtansicht, Signatur, Rückseite und eventuelle Zertifikate.

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    Preisspannen Sigmar Polke (Richtwerte)

    Fotografien:
    3.000–100.000 €

    Druckgrafiken:
    5.000–80.000 €

    Zeichnungen & Aquarelle:
    10.000–200.000 €

    Gemälde (Öl, Mischtechnik):
    100.000 € bis 27+ Mio. $

    Kapitalistischer Realismus – auch Richter kaufen wir an

    Polkes engster Weggefährte war Gerhard Richter. Auch frühe Richter-Gemälde aus der Kapitalistischer-Realismus-Phase sowie Richter-Grafiken kaufen wir an. → Gerhard Richter verkaufen

    Häufige Fragen

    Häufige Fragen – Sigmar Polke verkaufen

    Was ist mein Sigmar Polke wert?

    Das hängt stark von Technik, Entstehungsjahr und Motiv ab. Druckgrafiken beginnen bei ca. 5.000 €, Zeichnungen und Aquarelle bei 10.000 €. Gemälde – besonders aus den frühen Schaffensphasen – erzielen siebenstellige Beträge. Schicken Sie uns Fotos inkl. Rückseite, Angaben zu Technik und Träger sowie alle Unterlagen – wir geben Ihnen eine kostenlose Einschätzung.

    Was sind Polkes Rasterbilder?

    Rasterbilder sind Polkes bekannteste frühe Werkgruppe. Er übersetzte Fotos aus Zeitungen, Magazinen und Werbung in handgemalte Rasterstrukturen – die Druckpunkte des Offsetdrucks wurden sichtbar und parodiert. Das „Dschungel“-Rasterbild von 1967 erzielte 2011 bei Sotheby’s 9,2 Mio. $. Rasterbilder aus den 1960ern und frühen 70ern gelten als Polkes wichtigste und wertvollste Werkgruppe neben den alchemistischen Gemälden.

    Was bedeutet „alchemistische“ Kunst bei Polke?

    Ab den 1980ern experimentierte Polke mit nicht-traditionellen Materialien: radioaktive Uranverbindungen, Meteoritenstaub, Schneckenschleim, Harzlacke und chemische Pigmente, die je nach Licht, Temperatur und Zeit ihre Farbe verändern. Diese „alchemistischen“ Gemälde sind lebende, sich transformierende Objekte. Einige zeigen heute deutlich andere Farben als zum Zeitpunkt der Entstehung – was der Bewertung eine besondere Komplexität verleiht. Das Van Ham-Werk „Meisterwerk als Ramsch versteigert“ trug explizit den Hinweis: „Der Farbauftrag enthält diverse Chemikalien, die die Arbeit im Laufe der Zeit verändern.“

    Was ist der Kapitalistischen Realismus?

    1963 gründeten Polke, Richter, Lueg und Kuttner den Kapitalistischen Realismus als ironische Reaktion auf den Amerikanischen Pop Art und den DDR-Sozialistischen Realismus zugleich. Die Gruppe stellte im Oktober 1963 in einem leerstehenden Möbelhaus in Düsseldorf aus – Lueg und Richter als lebende Ausstellungsstücke auf Designmöbeln. Sie malten banale Konsumartikel, Werbebilder und Alltagsobjekte der Wirtschaftswunder-BRD. Der Begriff war bewusst widersprüchlich: Ein „realistischer“ Blick auf den kapitalistischen Alltag – aber voller Ironie und Distanz.

    Wie erkenne ich eine echte Polke-Grafik?

    Das maßgebliche Werkverzeichnis für Editionen ist der Becker/von der Osten-Katalog (Hatje Cantz, 2000). Polke signierte seine Druckgrafiken meist unten rechts mit Bleistift und nummerierte sie links. Siebdrucke aus der Edition René Block haben einen entsprechenden Verlagsvermerk. Für Gemälde und Zeichnungen ist eine Konsultation der Anna Polke Stiftung in Köln empfehlenswert – sie verwaltet den Nachlass und kann Echtheitsfragen klären.

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